von: KaivK
Re: Wann Kettenwechsel bei Rohloff? - 01.04.25 11:39
Die HG93 Ketten zu verwenden, ist auch keine schlechte Idee, wenn man sie sowieso hat. Ich habe eine HG93 mal zum Test verwendet, sie hielt weniger lang als die KMC-e1, war aber jetzt auch nicht extrem verschleißanfällig. An und für sich auch keine schlechte Kette.
Ich wechsele immer bei 0,75mm, erstens wegen des geringeren Verschleißes am Ritzel, zweitens aber auch, weil der Kettenverschleiß eine Sattelform hat: anfangs stark, dann weniger und dann wieder stark. Deswegen ist der Unterschied zwischen 0,75mm und 1mm Längung nicht sonderlich hoch.
Ansonsten schließe ich mich den Aussagen von Netbiker an, wie der Verschleiß entsteht und wieso es auch bei einer Rohloff sinnvoll ist, die Kette zu wechseln, auch wenn es nicht unbedingt nötig ist. Ich bilde mir auch ein, dass der Wirkungsgrad einer neuen Kette höher ist, als der einer verschlissenen Kette, kann aber leider keine Quellen dafür oder dagegen finden.
edit: Ceramicspeed oder eine ähnliche Firma bietet "500 km" maschinell unter Laborbedingungen eingefahrene Ketten an, die einen besseren Wirkungsgrad als fabrikneue Ketten haben sollen, weil die Rollen und Glieder aufeinandern (leicht) eingeschliffen sind. Wie der Wirkungsgrad eines stark verschlissenen Antriebs hingegen ist, lässt sich dadurch aber nicht erschließen.
Ich wechsele immer bei 0,75mm, erstens wegen des geringeren Verschleißes am Ritzel, zweitens aber auch, weil der Kettenverschleiß eine Sattelform hat: anfangs stark, dann weniger und dann wieder stark. Deswegen ist der Unterschied zwischen 0,75mm und 1mm Längung nicht sonderlich hoch.
Ansonsten schließe ich mich den Aussagen von Netbiker an, wie der Verschleiß entsteht und wieso es auch bei einer Rohloff sinnvoll ist, die Kette zu wechseln, auch wenn es nicht unbedingt nötig ist. Ich bilde mir auch ein, dass der Wirkungsgrad einer neuen Kette höher ist, als der einer verschlissenen Kette, kann aber leider keine Quellen dafür oder dagegen finden.
edit: Ceramicspeed oder eine ähnliche Firma bietet "500 km" maschinell unter Laborbedingungen eingefahrene Ketten an, die einen besseren Wirkungsgrad als fabrikneue Ketten haben sollen, weil die Rollen und Glieder aufeinandern (leicht) eingeschliffen sind. Wie der Wirkungsgrad eines stark verschlissenen Antriebs hingegen ist, lässt sich dadurch aber nicht erschließen.